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KommPlus Waldenbuch: Klimaneutrale Wärme in der Fachwerkstadt

Das Projekt, ein klimaneutrales Wärmekonzept für die Kommune Waldenbuch zu erstellen, wurde als Titelstory für das KommPlus Magazin der EnBW ausgewählt. Für die Ausgabe 4/2023 wurden Michael Lutz, Bürgermeister von Waldenbuch, und Joey Kiefer, Projektleiter der AutenSys zu ihren Erfahrungen interviewt.

Die Kommune Waldenbuch hat das Ziel, klimaneutral zu heizen, was jedoch aufgrund des Denkmalschutzes der Gebäude schwierig ist. Um Photovoltaikanlagen zu installieren, mit denen sich klimaneutraler Strom für Wärmepumpen erzeugen lässt, ist die Kommune zu klein. Daher wurden wir beauftragt, auszuloten welchen Sinn ein Nahwärmenetz machen könnte. Zuerst sollen öffentliche Liegenschaften im Altstadtkern klimaneutral mit Wärme versorgt werden: Zwei Rathäuser, die Stadtkirche, das Schloss und die Musikschule liegen in unmittelbarer Nähe.

In der Bewertung von Alternativen für ein Nahwärmenetz wurden vier Optionen mit einer dezentralen Wärmelösung verglichen. Die Alternativen umfassen ein gasbetriebenes BHKW mit späterer Umstellung auf grünen Wasserstoff, eine Holzpelletanlage sowie zwei Varianten von Großwärmepumpen, basierend auf Außenluft oder Geothermie als Wärmequellen. Die wirtschaftlich vorteilhafteste Option erwies sich als die Nutzung von Erdwärme mit einer Wärmepumpe.

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Was hat sich geändert bei der Wärmeplanung?

Deutschland hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu heizen. Dazu wurde am 1. Januar 2024 das Wärmeplanungsgesetz (WPG) sowie das Gebäudeenergiegesetz (GEG) eingeführt, um die entsprechenden Rahmenbedingungen auf kommunaler bzw. Gebäudebene zu schaffen.

Somit werden Städte und Gemeinden eine kommunale Wärmeplanung erstellen, die dazu dient, den Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Energieversorgern über lokale Optionen zur Wärmeversorgung, einschließlich der Fernwärme, zu informieren. Bis Mitte 2028 sollen alle deutschen Kommunen eine Wärmeplanung vorweisen. Für Großstädte ist der Stichtag im Juni 2026 und für kleinere Gemeinden im Juni 2028.

Über das WPG sind auch die Wärmenetzbetreiber verpflichtet, die Wärmenetze schrittweise zu dekarbonisieren. Zur Unterstützung der Planungskosten stellt der Bund den Kommunen bis 2028 insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung.

Detaillierte Informationen zu Heizungstausch und Förderung:

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/energieeffizienz/faq-heizen

 


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