Aus der Praxis
2026-03-24
In Waibstadt wurde eine PV-Potenzialanalyse einer Kläranlage inklusive Berücksichtigung zweier BHKWs durchgeführt. Die Herausforderung dabei war, dass die PV-Leistung auf die Leistung der BHKWs abgestimmt werden sollte. Zuerst wurde eine Analyse der Erzeugungs- und Verbrauchsdaten inklusive RLM-Lastprofil durchgeführt, um Möglichkeiten zur Lastverschiebung zu prüfen. Danach wurden die PV-Potenziale inklusive der PV-Bestandsanlagen ermittelt. Außerdem wurden die Energieflüsse der BHKWs und der PV-Anlage simuliert.
Zur Umsetzung wurden 300 kWp PV-Anlagen für Dach- und Freiflächen sowie Carport empfohlen, sowie ein 300 kWh Batteriespeicher, um die Potenziale für die Eigenstromversorgung auszuschöpfen. Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen kann die Kommunen einen Autarkiegrad von 66 % für die Kläranlage erreichen und jährlich ca. 70.000 € einsparen. Die Emissionsreduzierung beträgt ca. 67 t CO2 /a.